Dienstag, 21. Oktober 2014

Frau Barfuß kommt im Fernsehen!

Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich komme ins Fernsehen. Angefangen hat es so:
Am Anfang, als ich anfing Barfuß zu laufen, fragte ich mich immer wieder, wie dick kann eine Fußsohle werden. Da ich keine gescheite Antwort im Internet finden konnte, dachte ich mir, ich könnte ja mal bei Odysso nachfragen. Dort kann man schließlich Fragen stellen.
Die Zeit verging. Ich hatte das schon wieder völlig vergessen bzw, abgehakt, weil ich dachte das ist wohl kein so Interessantes Thema fürs Fernsehen.
Plötzlich aber, bekam ich einen Anruf vom SWR. Das Team von Axel Wagner wollte zum Thema Fußgesundheit einen Bericht drehen..... mit mir.
Ich konnte es kaum Glauben. Natürlich stimmte ich freudig zu als sie mich fragten ob ich Lust hätte mit zu machen auch vor der Kamera.
KLAR!!!! Hab ich Lust. So was darf man sich nicht entgehen lassen. Nach den Sommerferien sollten die Dreharbeiten los gehen. Ich war sehr gespannt was mich da erwartet und war tierisch aufgeregt.
Endlich war dann der erste Drehtag gekommen.
Um 10.00 Uhr sollte ich am Barfußpark in Dornstetten sein. Da auf dieser Strecke immer viel los ist bin ich sicherheitshalber früher los als nötig. Für eine Stunde Fahrt habe ich 1 1/2 h eingeplant. Man kann ja nie wissen was passiert. Ich wollte auf alle fälle Pünktlich sein. Lieber zu früh als zu spät.
Ich war dann auch eine halbe Stunde früher da als geplant. Zuerst lief ich dem Tonmann ( Lars Gelhausen) über den Weg, nachdem wir uns begrüßten kamen mir auch schon Axel Wagner ( Autor) und Christph Schmitz ( Kamera)  entgegen. Alle drei waren sehr nett und begrüßten mich freundlich.
Das Team war überrascht das ich schon da war, denn sie hatten noch gar nicht angefangen zu Drehen. Sie meinten, sie müssen den Einspieler noch drehen aber ich könne ja zuschauen, was ich gerne getan habe.
Es ist schon sehr Interessant was man da zu sehen bekommt. Was im fertigen Bericht so leicht aussieht, ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Immer und immer wieder werden Szenen wiederholt bis irgendwann alle zufrieden sind. Das kann unter Umständen dauern.
Ich hatte großen Respekt vor Axel Wagners Professionalität. Seine Geduld beeindruckte mich. Ich versuchte mich in das Team rein zu versetzten um nachher wenn ich dran bin nicht völlig zu versagen. Immerhin bekam ich jetzt einen kleinen Eindruck was mich die nächsten zwei Tage erwartet.
Irgendwann war der Einspieler im Kasten und ich kam ins Spiel. Ich wurde verkabelt und los gings. Während ich  beim zuschauen noch völlig entspannt war, stieg jetzt die Aufregung in mir. Auf keinen Fall wollte ich mich blamieren. So ganz gelungen ist mir das glaube ich nicht. Auch wenn das Team immer wieder bestätigte das alles gut ist, war ich irgendwie anderer Meinung. Sobald die Kamera auf mich gerichtet war, und ich was sagen sollte, setzte es bei mir aus. Echt Peinlich. Vor anderen zu sprechen war noch nie meine Stärke. Ich kam mir vor wie ein Schulmädchen das an die Tafel muss und dort kein Ton raus bekommt.
Dank den Profis habe ich es dann doch geschafft irgend etwas zu sagen. Irgendwann sagte Lars ( Ton) zu mir, das er meinen Herzschlag hören konnte ( das Micro war ja auch dort angebracht), man das aber sicher später wegbekommt( Beim Schneiden)Klar! Ich war ja auch Tierisch aufgeregt, da pumpert schon das Herz :-)
Ich lebte immer in der Hoffnung das im Schneideraum später so gut gearbeitet wird, das es später nicht mehr auffällt wie blöd ich mich angestellt habe.
Das Drehen selber hat echt Spaß gemacht. Zusammen mit Axel ( Wir beschlossen schon im Vorfeld uns zu duzen) sind wir im Barfußpark über verschiedene Untergründe gelaufen, die mir sichtlich mehr Spaß gemacht haben als Axel. Da Axel überzeugter Schuhträger ist, hatte er natürlich mit manchen Bodenbelegen so seine Probleme. Ich fand das Lustig. Auch zeigte diese Situation mir, was meine Füße schon alles aushalten. Während ich am Anfang mit Sicherheit auch so ähnlich ( wenn auch nicht ganz so schlimm ;-) ) rumgeeiert bin, lief ich jetzt ganz ohne Probleme über alle Belege. Es gab keinen Belag den ich als unangenehm empfand. Das sieht im Alltag dann doch ein bisschen anders aus. Obwohl auch da, sind es nur noch sehr wenige Wege die ich als unangenehm empfinde.
Da auch hier die Szenen immer und immer wieder wiederholt wurden, tat er mir schon fast leid, der Axel Wagner :-)
Aber auch hier war er ganz Profi und hat den Dreh ganz gut überstanden. Ich glaube ein bisschen hatte er doch gefallen dran gefunden, den er überlegte sich ob er mal mit seinen Kindern hier her kommen soll. Ja, mach das. Die Kinder haben bestimmt Spaß daran.
Zwischendrin machten wir eine kurze Pause, den mein Bläschen wollte dringend geleert werden.
Zum Schluss musst ich nochmal vor die Kamera und auch dass habe ich irgendwie überstanden.
Der erste Drehtag war super. Es hat echt Spaß gemacht und ich freute mich auf den zweiten Tag.

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Am zweiten Tag bin ich mit dem Zug angereist. Nach Heidelberg zu fahren war mir dann doch zu stressig. Allerdings bin ich es nicht gewohnt ohne mein Schatzi so weit Zug zu fahren. In der Regel überlasse ich ihm immer die Planung und laufe nur hinterher. Heute musst ich mich selber darum Kümmern. Zwar hat der SWR mir im Vorfeld schon mal die Verbindungen raus gesucht, doch in den Richtigen Zug musst ich schon selber steigen. Für mich bedeutet das Stress.
Gott sei Dank musst ich nur zweimal umsteigen. Einmal in Stuttgart und einmal in Heidelberg in die S-Bahn.
Die ganze Zeit waren meine Baren Sohlen kein Problem. Auch nicht als ich im Zug im Schneidersitz da saß als der Kontrolleur kam. Keine Reaktion. Im Gegenteil, wenn ich Schuhe angehabt hätte, und so da gesessen wäre, hätte der Kontrolleur mit Sicherheit was dagegen gehabt. Aber so------ kein Problem. OK, ich hatte die Füße auch nicht direkt auf den Sitzen sondern auf meinen Schenkeln, aber dennoch nicht auf dem Boden. In keinem Zug wo ich gefahren bin wurde irgendetwas gesagt.
Nur die Passanten halt. In Heidelberg angekommen, stand ich am Bahngleis um auf die S-Bahn zu warten. Um Sicher zu gehen das ich hier auch Richtig bin, fragte ich eine Frau die mir nett erschien.
Diese Frau war ganz begeistert davon das ich Barfuß lief. Immer wieder grinst sie mich an und fragte mich die typischen Sachen. Ist es nicht kalt, werden sie nicht Krank und das alles was wir Barfüßler eben ständig hören. Ich unterhielt mich mit ihr und beantwortete all ihre Fragen. Sie war so begeistert das sie mich bat doch mit ihr ein zu steigen. Sie würde mir dann zeigen wo ich aus steigen muss. Auch erklärte sie mir dann wie ich zur Klinik komme. Eine wirklich sehr nette Frau. Während der Fahrt mit der Bahn, fragt sie mich ob ich nicht ein Kärtchen hätte wo meine Telefonnummer drauf ist. Sie wolle mich so gerne Anrufen und fragen wie es mir geht. Ich fand das nett und gab ihr einer meiner Visitenkärtchen die ich noch zufällig in meinem Geldbeutel hatte. Meine Haltestelle kam, ich verabschiedete mich von ihr und stieg aus.
Dank der Frau stand ich recht schnell vor dem Haupteingang von der Orthopätischen Klinik in Heildelberg. Ich rief das Team per Handy an und sie holten mich dort ab. Sofort gingen die Dreharbeiten los. Denn noch am Haupteingang war der erste Dreh.
Dannach wurde ich Herr Dr. Müller vorgestellt. Ein netter großer hagerer Typ, den einige vielleicht noch von den Knochendocs kennen. Ich hab die Sendung nie gesehen, aber sie unterhielten sich später mal kurz darüber.
Auch der Arzt war begeistert über mein Barfuß laufen. Nachdem wir die Begrüßung gedreht hatten ging es in sein Sprechzimmer. Dort hat er sich sofort meine Füße angeschaut und war begeistert. Er meinte ich habe schöne starke Füße. Eine gute Muskulatur und eine schöne Form. Der Perfekte Fuß zum Barfußlaufen. Das stimmte mich natürlich fröhlich. So etwas hört man natürlich gerne. Und weil er meine Füße so toll fand, Fotografierte er sie auch gleich. :-)
Im Sprechzimmer wurde auch noch gedreht. Nach einer weile war es schon wieder so spät geworden das wir beschlossen erst einmal Essen zu gehen. Wir gingen in die Kantine der Klinik und stärkten uns ein bisschen. Dannach ging es ins Labor. Dort wurde den restlichen Tag gedreht. Ich weiß nicht wie oft ich in diesem Zimmer auf und ab gehen musste, aber ich glaube ein paar Kilometer kamen da schon zusammen.
Es wurden meine Füße und meine Gangart mit dem von Axel verglichen. Von allen Seiten wurde gefilmt und ich konnte mir zum ersten mal ganz genau auf meine Füße schauen und sehen wie es aussieht wenn ich gehe. Christoph hat uns immer wieder die Szenen gezeigt die er gedreht hatte, so bekam man auch ein Gefühl dafür wie es später aussehen könnte.
Das ganze war echt Interessant.
Auch wurden mir Sensoren auf die Füße geklebt, um mein Gangbild am Computer darzustellen.
Als wir später über eine Platte laufen mussten die den Druck misst, war der Unterschied zwischen Axel und mir am Deutlichsten zu sehen. Während bei Axel die Ferse und der Ballen gleichermaßen belastet war, war es bei mir nur der Ballen. Eine sehr Interessante Grafik erschloss sich uns. Quasi ein AHA- effekt!
Eigendlich wollte Axel noch mehr Szenen Drehen, um soviel Infos wie möglich in den Bericht zu packen, doch die Zeit lief uns davon. Um 19.00.Uhr musste Dr. Müller noch in den OP. Also mussten wir schauen das wir fertig werden. Wir drehten noch die Abschiedsszene und verabschiedenten uns dann von Dr. Müller. Draußen wurde auch noch der Abschied zwischen mir und Axel gedreht dann war es geschafft. Ein langer Drehtag ging zu Ende. Es war echt toll und wahnsinnig Interessant, aber auch sehr anstrengend. Mein Tag war noch nicht zu Ende denn ich musste ja irgendwie wieder nach Hause kommen. Ich verabschiedete mich vom Team und ging dann Richtung S-Bahn.
So viele Erlebnisse mussten erst einmal verarbeitet werden. Die letzten zwei Tage gingen mir die ganze Zeit im Kopf herum solange ich auf die S-Bahm und die Züge wartete.
Wieder schlich sich Unsicherheit bei mir ein. Ich musst irgendwie die Zugverbindungen rausfinden um Nachhause zu kommen. Als ich auf die S-Bahn wartete, kam eine junge Frau auf den Bahnsteig. Sie sah sehr nett aus, da dachte ich mir, die kannst fragen. Ich fragte sie (weil ich mal wieder unsicher war) ob da jetzt die S-Bahn nach Heidelberg zum Hauspbahnhof fährt. Sie bejahte und ich erzählte ihr das ich nach Balingen muss und noch keine Zugverbindungen weiß. Der nächste Anfahrpunkt wäre Stuttgart gewesen. Jetzt stellte sich herraus das die junge Frau wirklich nett war. Sie zückte sofort ihr Handy und suchte mir die nächste Verbindung nach Stuttgart raus. Das fand ich super. Es gibt doch noch nette Menschen :-)
So konnte ich entspannt auf das Gleis, wo mein Zug abfahren sollte. Alles hat super geklappt, dank dieser netten Frau.
In Stuttgart angekommen hatte ich dann einen längeren Aufenthalt. Ich hatte im Zug nach Stuttgart meinen Schatz angerufen um raus zu finden wann der nächste Zug nach Balingen fährt. Leider fahren um diese Uhrzeit kaum noch Züge und so musste ich leider über Tübingen fahren, also nochmal umsteigen. In Stuttgart auf dem Bahnhof hab ich sicherheitshalber an der Info nochmal nach gefragt (hatte ja jede menge Zeit). Aber das hat auch nichts geholfen. Der nächste Zug fuhr nur noch nach Tübingen. Pfff... also lief ich in der Vorhalle des Bahnhofs in Stuttgart umeinander um auf meinen Zug zu warten. 21.22Uhr sollte es weiter Richtung Tübingen gehen. So gegen neun hatte ich schon mehrer runden in der Halle gedreht als ich beschloss mal Richtung Gleise zu gehen. Und siehe da.... mein Zug stand schon da. Das ist ja wunderbar, dachte ich so bei mir, dann steig ich doch gleich ein.
Gott sei Dank hatte ich ein Buch dabei, so konnte ich es mir gemütlich machen und mein Buch in Ruhe lesen.
Irgendwann fuhr der Zug dann los und ich kam Pünklich in Tübingen an. Das Umsteigen war wieder Problemlos und so saß ich im letzten Zug Richtung Heimat. Im letzten Zug setzte ich mich in ein vierer Abteil um ein bischen Fußfreiheit zu haben. Irgendwann stieg ein Ausländischer Mitbürger ein und setzte sich zu mir ins Abteil. Dieser junge Mann (ca. anfang 20 J.) starrte immer auf meine Füße. Mir wurde das mit der Zeit echt lästig. Ich fragte mich was er wohl ein Problem mit meinen Füßen hat. Dann,plötzlich, brach es aus ihm herraus. Er lehnte sich zu mir rüber, " Du keine Schuhe?" Ich verneinte. "Warum du haben keine Schuhe?" "Ich brauche keine" Stilles ungläubiges Schweigen.
Nach einer Weile: " Du haben kein Geld?" Ich versicherte ihm das ich Geld habe aber keine Schuhe möchte und brauche. Er glaubte mir nicht. "Ich geben Geld, und du kaufen Morgen Schuhe" Jetzt musste ich aber echt lachen. Ich versicherte ihm nochmal das, dass so gewollt ist und das alles in Ordnung ist.
Es kam die Haltestelle wo der junge Mann wieder ausstieg. Mitleidig schaute er mich an als wollte er sagen: Arme Deutsche, zu arm für Schuhe. :-))) Er verabschiedete sich und stieg aus.
Kurze Zeit später war auch ich in Balingen angekommen- Endlich!! Um 23.15 Uhr war meine Reise beendet. Müde aber Glücklich ging ich nach Hause.
Es war ein langer anstrengender Tag, aber es war toll, mal bei sowas mit machen zu dürfen.


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Die Sendung Odysso, wird am 23.10.2014 um 22.00 Uhr im SWR ausgestrahlt!

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Der fertige Bericht.
Hier der Link in die Mediathek des SWR -->

http://www.swr.de/odysso/frag-swr-odysso-wie-gesund-ist-barfuss-laufen/-/id=1046894/did=14392538/nid=1046894/1esr43z/index.html


Freitag, 3. Oktober 2014

Heute fahren wir mal mit dem Schiff!

Was soll ich sagen?! Es geht mal wieder an den Bodensee. Inzwischen ist ja bekannt das ich den Bodensee schon seid meiner Kindheit liebe. Da wir nicht so arg weit weg wohnen ( ca. 1h Fahrt), ist es toll, sich immer wieder eine kurze Auszeit am See zu gönnen. Urlaub in kleinen Häppchen so zu sagen :-)
MS Großherzog Ludwig
Heute wollten wir mal was anderes machen. Wir beschlossen mit dem Schiff zu fahren.
Der Plan war, das wir in Ludwigshafen/ Bodman Parken, um von dort aus auf das Schiff zu gehen. Dann bis Überlingen zu fahren, dort ein bisschen zu verweilen um anschließen wieder nach Ludwigshafen zurück zu kehren.
Wir fuhren kurz vor Acht von zu Hause los um Rechtzeitig in Ludwigshafen an zu kommen. Wir hatten vor, lieber zu früh dort zu sein um noch ein bisschen am Strand unsere Wartezeit zu verschönern.
Doch es kam anders als geplant.
Ab ca. Sigmaringen mussten wir bis Stockach einen LKW hinterher tuckeln. Das heißt fast die Hälfte der Strecke. Die Zeit ran nur so davon und wir hatten schon Angst das wir es nicht mehr Rechtzeitig schaffen das Schiff zu erreichen. Mit 70kmh tuckelten wir also dem Bodensee entgegen.
Um 9.45Uhr solle die MS Herzog Ludwig ablegen. Um 9.30 Uhr kamen wir in Ludwigshafen an unserem Stammparkplatz an. Phhh... gerade noch geschafft. Ich zog ein Tagesticket für drei Euro. Leider habe ich nicht alles gelesen was auf dem Parkautomat stand. Erst zuhause bemerkte ich, das wir gar nichts mehr hätten zahlen brauchen, da man ab 1. September unter der Woche nichts mehr bezahlen muss. Naja, ist auch egal, schon zu spät.
Nachdem wir noch kurz auf der Toilette waren, sahen wir, das die Ludwig schon im Anmarsch auf die Anlegestelle war. Jetzt mussten wir uns aber beeilen. So schnell wir konnten, liefen wir Richtung Hafen. Für mich bedeutete das, das ich auf dem Rasen rennen musste. Denn der Weg dort war mit kleinem Schotter bzw. mit Kies übersäht. Nicht gerade angenehm zu laufen wenn man Barfuß ist. Also hüpfte und Sprang ich von Rasenfläche zu Rasenfläche. Ja, auch so kann man sein Ziel erreichen. :-)
Wir schafften es gerade noch Rechtzeitig. Die Ludwig legte an und wir konnten einsteigen. Puuhhhh geschafft. Wir zahlten ( Eine Strecke Ludwigshafen-Überlingen 6.50Euro) und gingen erstmal nach oben.
Als das Schiff ablegte merkten wir deutlich das es doch schon Herbst war. Der kalte Wind fegte uns um unsere Nasen und es war doch recht kalt. Also beschlossen wir runter zu gehen. Man muss es ja nicht übertreiben. Unten haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht und haben uns eine Butterbretzel gegönnt. Schließlich hatten wir noch nicht gefrühstückt. Das hat echt gut getan. Frisch gestärkt kamen wir nach einer Stunde in Überlingen an.
Ankunft in Überlingen

Kiesweg an der Allee
Als wir vom Schiff runter sind, entschieden wir erst einmal nach rechts zu laufen. Wir umrundeten das Hafenbecken und gingen Richtung Allee. Entlang der Promenade lässt es sich ganz gut Barfußlaufen, auch für Anfänger. Allerdings hat Überlingen auch viel Kieswege das macht es ein bischen unangenehm. Auf der einen Seite des Hafenbeckens wo man auch Boule spielen kann und entlang der Allee ist der Weg nur mit Kies bestreut. Barfußanfänger haben da mit Sicherheit ihre Schwierigkeiten. Bei mir ist es inzwischen so, das ich nach einen dreiviertel Jahr Barfuß ganz gut darauf laufen kann. [ Wenn ich nicht rennen muss ;-) ]  Es gibt zwar angenehmere Wege aber wenn man langsam darüber läuft, geht es.

Coole Katze
An der Allee begegneten wir einer Katze die auf einer Bank die Seele Baummeln lies. Sie lies sich weder von Passanten noch von Hunden stören. Wir Fotografierten sie und ich setzte mich neben sie, aber auch das brachte sie nicht aus der Ruhe. Mutiger kleiner Kerl :-) Fina allerdings, durfte ihr nicht zu nahe kommen, das fand sie dann doch nicht so lustig. Aber schon 1 1/2 Meter Abstand reichte ihr wohl aus um sich noch Sicher zu fühlen.
Fina beobachtet Katze in gebührenden Abstand :-)

Ich darf mit auf die Bank :-)



Ich darf sie sogar streicheln
Nach einer Weile liesen wir ihr wieder ihre Bank und suchten uns in gebührenden Abstand eine eigene auf der wir uns niederliesen und den schönen Tag genossen.
Wir genießen den Tag

Wir hatten drei Stunden aufenthalt und weil wir noch einen Kaffee trinken wollten, machten wir uns auf den Weg in Richtung Fußgängerzone. Wir schauten uns die Lädchen an und haben uns an der Promenade an einem Eiskaffee niedergelassen um einen Milchkaffe zu trinken.
Schneller als gedacht war es schon kurz vor 14.00 Uhr. Die Ludwig war im Anmarsch und wir schlenderten zur Anlegestelle. Inzwischen war es recht warm geworden. Deshalb gingen wir wieder auf Deck um uns die Seeluft um die Nase wehen zu lassen. Es ist eine nette Fahrt. Man merkt gar nicht das man eine Stunde auf dem Wasser ist. Von Überlingen aus fährt das Schiff rüber zur Marienschlucht. Dort steigen mehr Menschen ein und aus als ich mir das gedacht hatte. Die Schlucht ist ein beliebtes Wanderziel. Allerdings muss man es mögen Treppen zu steigen, denn davon gibt es hier mehr als genug.
Von der Marienschlucht aus geht es dann nach Sipplingen. Von hier aus werden viele im Schwäbischenraum mit Trinkwasser versorgt (http://www.zvbwv.de/) . Wir übrigends auch ;-) die Rohre reichen hoch bis Stuttgart. Ohne Bodenseewasser hätten die Stuttgarter sonst ein Problem.
Die nächste Haltestelle ist Ludwigshafen. Hier endet unsere Schiffsreise. Die Ludwig fährt noch rüber bis Bodman um dort ihre Runde zu beenden. Dreimal Täglich fährt sie diese Route. Um 9.30 - 12.30  und 15.30 Uhr legt die Herzog Ludwig in Bodman ab.Mehr Infos gibt es hier --> http://www.cms-schifffahrt.de/
Ich kann eine Schiffsfahrt mit der Ludwig auf alle Fälle empfehlen.
Wir sind also inzwischen in Ludwigshafen angekommen. So ein Tag kann ganz schön anstrengend sein, auch wenn man jetzt nicht wirklich viel gemacht hat. Zufieden mit unserem Tag schlenderten wir Richtung Parkplatz wo unser Auto stand. Die Heimfahrt verlief gut und so kamen wir glücklich und zufrieden Zuhause an. Auch Fina ist an so Tagen fix und fertig. Die vielen Gerüche und Eindrücke machen doch seeehr müde.
:-)
Fazit: Barfußlaufen kann man in Überlingen ganz gut.
Allerdings sollten Anfänger doch lieber in der Fußgängerzone oder an der Promenade bleiben wenn sie nicht über Kies laufen wollen. Wobei- Übung auch den Meister macht. Nach einer Weile macht einem der Kies nicht mehr ganz so viel aus. Also nicht so viel darüber nachdenken, einfach machen.


So sieht es Schatzi.... :-)    --->
... und so ich :-)












So sieht es Schatzi.... :-)  --->
.... und so ich :-)

Hier am Strand muss man ganz schön balancieren.



Erst putzten sich die Schwäne....

.... dann die Enten



Dienstag, 26. August 2014

Barfuß Anekdote: Schuhe vom Roten Kreuz!

Rotes Kreuz Container
Die Tage war ich im Krankenhaus für ein Vorgespräch. Warum spielt keine Rolle, ist aber nichts
schlimmes. Soviel dazu. Ich musste mit zwei Ärzten sprechen. Als ich bei der ersten Ärztin war, fiel ihr Blick irgendwann auf meine Füße. Sie fragte:" Barfuß?" "Klar immer" sagte ich. Sie erwiederte:" Toll, das ist ja wie jeden Tag Urlaub." :-)
Hmmmm... so hatte ich das noch gar nie gesehen. Aber der Gedanke ist doch toll. Ja, irgendwie ist es, wie jeden Tag Urlaub, da hatte sie schon recht.
Als ich auf dem Weg zur anderen Ärztin war kam ich an einem Arzt in Grün vorbei der wohl auf der Suche nach einer Patientin war. Erstaunt blickte er auf meine Füße und meinte:" Das Rote Kreuz hat bestimmt noch ein paar Schuhe für sie!" Schatzi (Er war auch dabei) musst lachen. Ich grinste ihn nur an und sagte:" Ich brauch keine, Danke!"
So´n Simpel, oder?
Bei der zweiten Ärztin erlebte ich meine größte Überraschung. Nachdem sie mich begrüßt hatte, sah sie sofort das ich Barfüßig war. " Sie laufen Barfuß? " Ich wieder meine standart Antwort ausgepackt "Ja, Immer." Sie war begeistert. " Mensch, sagte Sie, da bin ich aber froh das endlich mal jemand kommt der so tickt wie ich." Sie zeigte auf ihre Füße die Barfüßig in Gummiklogs steckten. " Ich lauf auch immer so rum, nur hier geht es nicht."
Da sie aber fröhlich weiter redete gab es kein weiteres Gespräch über das Barfuß laufen. Sie hat mir aber das Gefühl gegeben das sie froh war das ich da war. Sie strahlte mich auch die ganze Zeit an.
Das hat sich gut angefühlt.
Zwei von drei Ärzten fanden mein Barfußlaufen gut. Das zeigt so den Durchschnitt den man im Alltag erlebt. Die Meisten finden es gut.

Samstag, 23. August 2014

Tagesausflug ins Allgäu!

Tagesausflüge haben doch ihren besonderen Reiz. Man kann sich ein Bild von Landschaften oder Städten machen. Wir machen gerne mal solche Kurztripps. Dieses mal beschlossen wir ins Allgäu zu fahren. Unser Weg führte uns nach Wangen über Isny und noch in zwei Sennereien.





Unser erster Stop war in Wangen im Allgäu. Dort hatten wir schon im vorraus, im Netz, einen Parkplatz gesucht. Das machen wir immer, denn dann wissen wir auch wo wir hinfahren müssen und entweder Kostenlos oder günstig Parken können. Bei diesem Parkplatz ( vor der Berufsschule) hat uns das Parken für zwei Stunden 1€ gekostet. ( Maximal Parkdauer 4h für 2€) Wir mussten nicht sehr weit laufen um ins Zentrum zu gelangen.
Fina küßt Sau :-)

Ich war schon gespannt wie die Allgäuer auf mein Barfuß laufen reagierten.
Als wir die ersten Gassen erreichten, kamen wir an einem Lädchen vorbei, wo ich neugierig reinschaute, weil der Laden echt tolle Klamotten hatte. Die Besitzerin war gerade draussen, als sie freundlich und mit strahlendem Gesicht auf mich zu kam. Sie selbst hatte einen Hund und sie fragte mich ob ihr Hund meinen begrüßen dürfte. Klar durfte er das. Fina ist ja schließlich eine ganz freundliche.
Gleich darauf fiel ihr Blick auf meine Füße. Sie fragte mich ob ich den immer Barfußlaufen würde. Ich bejahte es und schon waren wir im Gespräch. Sie erklärte mir das sie es toll findet wenn Leute die ganze Zeit Barfußlaufen. Sie selbst wolle es auch ausprobieren. Sie meinte sie wolle es zwar nicht den ganzen Tag tun aber so ein paar Stunden am Tag schon. Das höre ich natürlich gerne. Ich erzählte ihr wie ich zum Barfußlaufen kam und wie es mir dabei gut geht. Ich machte sie auch auf meinen Blog aufmerksam. Schnell schrieb sie die Adresse auf und war ganz begeistert mit jemand über das Thema reden zu können.
Mensch- mit so einer tollen Begegnung hätte ich nicht gerechnet. Wangen war mir jetzt schon
Fina ist neugierig
sympatisch obwohl ich von dieser tollen Stadt noch nicht wirklich viel gesehen hatte.
Wir unterhielten uns noch eine Weile und sind dann weiter Richtung Innenstadt.
Inzwischen hatte ich echt super Laune. Solche Begegnungen mag ich, denn es zeigt, das es auch sehr offene Menschen gibt die das Thema Barfußlaufen nicht bockig von sich wegschieben sondern interessiert sind und es gut finden. Das gefällt mir :-)
Noch beflügelt von diesem Gespräch sind wir dann in der Innenstadt angekommen.
Mensch, was für eine tolle Stadt. Selten kann man solche tolle Städte sehen. Ich mag es sehr wenn das Alte noch erhalten ist, das hat immer einen gewissen Scharm.
Wangen hat über 26000 Einwohner und ist nach Ravensburg die zweitgrößte Stadt im Landkreis Ravensburg. Auch Heute noch richtet sich die Altstadt Gestaltung nach einem Gemälde von Johann Anderas Rau von 1611. Bis heute halten sich die Stadtplaner daran, das vom Lindauertor bis zum Frauentor nichts verändert wird. Und genau das macht den Scharm der netten Altstadt aus.
Wir haben uns beim Fidelisbäck ( der Weltbekannt sein soll) erst einmal ein Leberkäswecken geholt, haben uns auf einer Bank niedergelassen und diese tolle Stimmung genossen.
Rathausturm

Rathaus Wangen













Am Marktplatz steht eine Skulptur. Diese "Spukt" in gewissen Abständen (wenn man nicht aufpasst) die Leute an. :-)
Wir saßen also so da und beobachteten zwei ältere Männer die versuchten die Skulptur zu manipulieren. Sie dachten dass das Wasser nur raus kommt wenn man daran vorbei läuft.
Achtung die Spucken :-)
Jetzt wirds Nass...
Wir konnten bei genauer Betrachtung feststellen das die Skulptur in
Regelmäßigen Abständen das Wasser von sich gibt. Ein netter Spaß wie ich finde. :-)








Wir schlenderten noch ein bisschen durch Wangen und machten an einer kleiner Bäckerei Rast um einen Kaffee zu trinken und auch mal die Toilette zu besuchen. In Wangen gibt es einen Aufkleber der an verschiedenen Läden klebt ( auch an dieser Bäckerei), wo angezeigt wird, das man hier kostenlos die Toilette benutzen darf (auch ohne was Einzukaufen). Diese Aktion finde ich SUPER!!!! und sehr Besucher freundlich. Wangen sammelte an diesem Tag bei mir nur Pluspunkte.
Kaffeepause vor einer kleinen Bäckerei

Do kommt dr Narrabom nei
Irgendwann war dennoch die  Zeit gekommen das wir weiter wollten, wir hatten ja schließlich noch einiges vor.
Das Lädchen mit der netten Besitzerin ging mir nicht aus dem Kopf. Deshalb beschlossen wir noch mal zur Boutique am Saumarkt ( So heißt der Platz) zu gehen.
Ich wollte noch ein Erinnerungsfoto von der Inhaberin und mir machen. Nach ein bisschen Überredungskunst ;-) gelang es mir Frau Erjavec zu überzeugen.
Vielen Dank an dieser Stelle und ganz herzliche Grüße von der Alb ins Allgäu.
Auch möchte ich an dieser Stelle allen Damen dieses nette Lädchen ans Herz legen. Wer mal in Wangen ist sollte diese Boutique auf alle Fälle besuchen. Dort gibt es ganz tolle Klamotten.
Frau Erjavec und ich mit unseren Hunden vor der Boutique.

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In eigener Sache:
Liebe Frau Erjavec. Es hat mich sehr gefreut ihre Bekanntschaft zu machen. Wenn wir mal wieder in Wangen sind, komme ich sie gerne wieder besuchen.
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Nochdem wir uns nochmal mit der Besitzerin nett unterhalten hatten, verabschiedeten wir uns und gingen wieder zurück zum Parkplatz.
Wir setzten unsere kleine Reise fort und fuhren nach Isny.

In Isny konnten wir Kostenlos am Friedhof parken. auch hier war die Innenstadt nicht weit weg.
Engel auf dem Friedhof von Isny
Während wir durch Isny schlenderten, stellten wir fest das wir wohl besser als erstes hierher hätten kommen sollen. Denn nach Wangen konnten wir hier nicht viel Positives finden. Isny kann man mit Wangen nicht vergleichen. Es scheint in einem Dornröchenschlaf zu liegen. Es hat zwar auch ein paar nette Plätzchen hier aber diese werden nicht sonderlich gepflegt. Das ist sehr schade. Wenn man von Wangen kommt ist Insy Regelrecht eine Enttäuschung.
Isny
Ich denke das Isny sehr wohl das Zeug dazu hätte mehr aus der Stadt zu machen. Aber wie es so oft ist, wird das von den Verantwortlichen hier nicht gesehen oder ignoriert. Schade, ich hätte jetzt mehr von dieser Stadt erwartet.
Weil es uns hier nicht so gefiel fuhren wir recht schnell wieder weiter. Unser nächstes Ziel war eine Sennerei in Isny. OK, sie haben doch noch was wo sich lohnt hin zu fahren.
Die Käsküche in Isny ist auf jedenfall zu empfehlen.( http://www.kaeskueche-isny.de/ ) Der Biokäse den man dort kaufen kann ist wirklich sehr gut. Wir haben natürlich nur den gekauft, den sie auch selber herstellen. Ich kann nur sagen der hat sehr lecker geschmeckt. :-)
Unsere kleine Reise ging langsam aber sicher dem Ende zu. Doch bevor wir das Allgäu wieder verlassen, wollten wir noch eine Sennerei aufsuchen- wenn wir schon im Allgäu sind ;-)
Wir fuhren also nach Bad Würzach zur Sennerei Vogler (  http://www.kaeserei-vogler.de/ )
Dort angekommen stellten wir schnell fest dass das hier sehr eng wird. Einige Leute warteten schon darauf, das der Laden der Sennerei öffnet. Um 15.00Uhr wurde der Laden wieder geöffnet. Wenn ich so viele Leute sehe dann wird es mir ganz anders. Das kann ich nicht so gebrauchen. Da fand ich es in der Käsküche in Isny viel angenehmer. Auch die Bedienung in Isny war besser. Wir durften von einem Käse probieren, wo wir uns nicht sicher waren ob der uns schmecken könnte. Das fand ich gut. In Bad Würzach war das ganz anders.
Dort fand man schon den vorverpackten Käse wieder. Es war mehr eine Abfertigung als ein Käserei Erlebnis. Mir war das schon wieder zuviel. Ich war Froh als ich endlich meinen Käse hatte und die Sennerei verlassen konnte. Hinter mir stapelten sich schon die nächsten Kunden. Ich bin nur noch geflüchtet. Das ist echt zu viel für mich.
Wir fuhrern wieder nach Hause und ich zog mein Fazit:

Barfuß laufen kann man in Wangen und in Isny sehr gut. Saubere Wege und Innenstädte, also auch keine Glasschreben oder ähnliches. Wangen war fast ausschließlich mit Pflastersteinen ausgestattet. Dabei auch die Großen auf denen sich wunderbar Barfußlaufen läßt. Es war sehr angenehm. Auch die Leute haben kaum geschaut. Den meisten ist es glaube ich gar nicht aufgefallen.
Da gibt es noch einen Spruch der da heißt: In Wangen bleibt man hangen! Das kann ich bestätigen.
In Wangen bleibt man hangen

Wir werden Wangen auf alle Fälle nochmal besuchen. 
Barfuß im Allgäu -->  JA, auf alle Fälle! Downloade Icons Smilies


Des isch net meiner :-) I brauch koin

Kuhkontakt :-))

Spaß muss sein :-D



Sonntag, 10. August 2014

Der Bienenstich!

Bienengift für die Gesundheit.
Als Barfußläufer ist man in der Regel sehr Vorsichtig. Man schaut  wo man hinläuft, damit man sich
nicht verletzt. Nichtsdestotrotz passiert es doch mal, das man in einen Stachel tritt oder von einer Biene gestochen wird wenn man unvorsichtig über eine Wiese läuft.
So ging es auch mir. Als ich im Garten über den Rasen schlenderte passte ich zwar auf wo ich hin trat, doch als ich am Grab meines Katers halt machte passierte es doch. Ich wollte mich gerade runterknien um ein paar Pflanzen zu bearbeiten und machte einen kleinen Ausfallschritt nach vorne.
Sofort bekam ich einen Stich zu spüren. Gleich war klar: Autsch, jetzt bin ich doch wo drauf getreten. Verdammt!
Ich schaute genauer hin und sah noch die Biene an der Blüte hängen. Beim untersuchen meiner Zehe, die Tierisch schmerzte, sah ich das der Stachel noch drin war. Ich zog in raus und benetzte die Stichwunde erst einmal mit Spucke. Ahhh... jetzt war ich erst einmal Stinkig. So ein Scheiß. Ich Ärgerte mich auch über mich selber weil ich nicht genug aufgepasst habe.
Ersteinmal zog ich mich in die Küche zurück wo noch andere Familienmitglieder waren. Da das nicht mein Zuhause war, hatte ich natülich nichts dabei womit ich meinen Schmerz lindern konnte.
Die Mutter meines Freundes gab mir eine angeschnitte Zwiebel die ich dann auf den Stich legte und den Saft immer wieder leicht reinmassierte.
Kurze Zeit später war der Schmerz vorbei. Die Zwiebel hatte echt geholfen.
Mein Ärger verflog und ich dachte noch so bei mir:
Auch wenn der Stich kurzfriestig was negatives war hat es doch auch was Positives. Den Bienengift ist auch gesund. In China wird Bienengift sogar bei Krebserkrankungen, und bei uns wird es zum Teil gegen Rheuma und Entzündungen eingesetzt.
Im Internet werden noch folgende Wirkungen aufgezählt:
- durchblutungsfördernt
- bakterizid, fungizid und viruzid
- fördernd für die körpereigene Cortisolbildung und andere Hormone wie ACTH und Adrenalin
- Blut verdünnend / antikoagulant
- zytostatisch (gegen Tumore)
- Cholesterin senkend
- bei Neuralgien schmerzlindernd
- positiv auf das Nervensystem
(Quelle:  http://www.apitherapie.de/dab-ev/bienenprodukte/bienengift.html  )

Na, das ist doch was. Irgendwie gibt mir das wiederum ein gutes Gefühl. Ich habe mir also unfreiwillig eine kleine "Impfung" verabreicht. Schade nur das die Biene dabei sterben musste.
Und Gott sei Dank bin ich nicht Allergisch gegen Bienengift. Es ist bei Allergikern also Vorsicht geboten.
Aber bei allem Positiven über Bienengift. Jetzt nicht die Bienen massakrieren. Wir brauchen sie doch so dringend. Lieber mit dem Arzt eures Vertrauen sprechen oder einen Heilpraktiker kontaktieren.

Freitag, 8. August 2014

Barfuß Anekdote Heute: Barfußlaufen ist gesund!

Wir haben Ferien. Trotzdem wollen die Zeitungen ausgetragen werden. Da wir nicht im Urlaub sind,
ist das ja auch kein Problem. Im Gegenteil es ist immer schön ruhig wenn Ferien sind, das mag ich.
Also zog ich schon in aller Frühe los. Trotz der Ruhe waren natürlich Menschen unterwegs. Es kann ja nicht jeder Ferien haben ;-) Als ich schon fast die Hälfte hinter mir hatte, begegnete ich einer Frau die ganz begeistert auf meine Baren Sohlen schaute und mir zurief: " Barfußlaufen ist gesund!" Sie lächelte Freundlich und ging weiter. Ich konnte nur noch zurück lächeln und sagte: " Ja, Barfußlaufen ist gesund!" :-)
Es ist doch immer wieder schön wenn man freundlich auf das Barfußlaufen angesprochen wird und nicht angepampt wird wie von manchen Zeitgenossen.
Eine Weile später als ich bei einer großen Firma vorbei kam, leerte gerade eine Dame den Briefkasten der Firma. Ich ging mit meiner Zeitung auf sie zu und streckte sie ihr entgegen, dann muss ich sie schon nicht einschmeisen. Freundlich nahm sie die Zeitung entgegen und auch sie schaute auf meine Füße. Dann wieder der selbe Satz: "Barfußlaufen ist gesund!" Jetzt musste ich grinsen, das hatte ich heute doch schon mal gehört. Ich erwiderte:" Ja, Barfußlaufen ist gesund!" Sie strahlte mich förmlich an. Ich war schon wieder am gehen, da schrie sie mir hinterher:" Ich hab mir Barfußschuhe gekauft." Ich drehte mich um und schaute sie fragend an weil ich sie nicht Richtig verstanden hatte. "Wie bitte?" fragte ich. Sie wiederholte und fügte hinzu.... "die gibt es auch." "Ja, die gibt es auch", erwiederte ich freundlich. Ich musste noch mehr in mich reingrinsen.
Wie stolz sie doch war, dass sie Barfußschuhe besitzt. Das wollt ich ihr nicht nehmen. Klar ist das nicht das selbe wie Barfußlaufen. Doch ich finde, es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Solche Leute sind mir viel lieber als die, die einen immer nur blöd anmachen. Die, die anders Denkende nicht verstehen wollen und andere Meinungen nicht Akzeptieren.
Wer weiß, vielleicht kommt die Dame ja eines Tages auf den Geschmack und lässt ihre Barfußschuhe weg und läuft auch Barfuß. Mich würde das freuen.