Samstag, 1. März 2014

Aller Anfang ist schwer!

Waldboden, sehr angenehm zu laufen.
Meine ersten Barfuß versuche machte ich Abends, im Schutz der Dunkelheit. Immer wenn ich mit meiner Hundedame Abends noch ein letztes mal zum Pipi machen raus bin, bin ich mit nackten Füßen über den Hof. Da musste ich feststellen das der Boden doch seehhhr kalt ist. Also lange kann man auf so kalten Boden nicht gehen. Die Abhärtung wird wohl viel Disziplin von mir verlangen. :-) Auch die Kieselsteine die in dieser Jahreszeit in Massen rum liegen machen das ganze nicht gerade einfach.
Da ich aber das ganze ja erweitern möchte, dachte ich mir, ich könnte ja mal in den nahegelegenen Trimm Dich Pfad gehen. Dort im Wald wollte ich rausfinden wie lange ich wirklich Barfuß laufen kann. Gesagt getan. Ich schnappte mir Fina und startete meinen ersten Versuch.
Vom Parkplatz weg in den Wald, das ging noch recht gut da der Weg recht kurz war. Doch schon nach ein paar Meter merkte ich, autsch das wird kalt. Nach ca. zweihundert Meter kam mir eine Familie mit zwei Kindern entgegen. Eines der Kinder sah sofort das ich Barfüßig war, zeigt mit dem Finger auf meine Füße und brachte nur ein Oh! hervor. :-) Der Vater reagierte sofort und sagte:” Ja, das ist Gesund!” Nur die Mutter schien mir noch nach Luft zu schnappen und schaute erstaunt meine Füße an. Ich fühlte mich bestätigt und extrem mutig. :-)
Aber nach nicht einmal 10 Minuten Barfuß laufen war es mit dem Mut vorbei. Es war zwar super Toll im Wald Barfuß zu laufen aber auch wahnsinnig kalt. Es fing schon leicht an zu schmerzen. Also Kapitulierte ich fürs erste, setzte mich auf einen Baumstamm, putze mir die Füße und zog meine Schläpperle wieder an. Nach weiteren 10 Minuten hatte ich wieder warme Füße. Und das obwohl ich nur diese Gymnastikschuhe an hatte. Ich fühlte mich super und glücklich.
Ich hätte nicht gedacht, das man nur mit Barfuß laufen solche Glücksmomente haben kann. Also ist Barfuß laufen definitiv auch gut für die Seele.
Ich kann es nur jedem Empfehlen.