Samstag, 1. März 2014

Die Gangart macht`s !

Läuft man in Schuhen, wählt man automatisch den Hacken lauf. Das heißt man kommt mit der Ferse
als erstes auf. Dadurch, dass die meisten Schuhe gedämpft sind merken wir es nicht, wie hart wir eigentlich auf dem Boden aufkommen. Denn im Hackenlauf, hacken wir im wahrsten Sinne des Wortes den Fuß in den Boden. Beim Barfuß laufen geht man in der Regel meistens dazu über mit dem Ballen auf zu kommen. Was auch wesentlich Gesünder ist. Dazu kann man selbst einen kleinen Test machen:
- Gehe Barfuß im gewohnten Gang (Hacken/Fersengang) und halte dir die Ohren zu.
-Jetzt gehst du im Ballengang und hebst dir erneut die Ohren zu.
Was stellst du fest?
Im Fersengang hört man die Stöße, die bis zum Kopf hoch schallen. Das ist im Ballenlauf anders. Dort wirst du so gut wie nichts hören. Das liegt daran das im Ballenlauf der “Aufprall” abgefedert wird. Da der Ballen gepolstert ist. Während im Fersengang der ” Aufprall” ohne Schutz direkt über die Kochen durch den ganzen Körper durch geht. Daher lassen sich viele Volkskrankheiten ableiten. Kreuzschmerzen, Knieprobleme, Hüfte, und sogar der Schulternbereich sind davon betroffen. Von den ganzen Fußproblemen zwecks zu engen Schuhen ganz abgesehen.
Also dient das Barfuß laufen nicht nur der Abhärtung, sondern man hat auch einen gesünderen Gang. Vorausgesetzt natürlich das man auf dem Ballen läuft. Es gibt ja auch Barfußläufer die trotzdem mit der Ferse als erstes auf kommen. Diese Gangart ist aber nicht zu empfehlen.