Samstag, 1. März 2014

Die erste Blase!

Ich hatte mir ja vorgenommen das Barfuß laufen vernünftig an zu gehen. Das heißt, ich laufe immer nur so viel, das ich keinen Schaden davon trage. Doch gestern musste ich feststellen, dass es mit der Vernunft manchmal aussetzt. Es macht mir wirklich sehr viel Spaß Barfuß zu laufen. Dieses freie Gefühl das man hat, kann einen schon mal überwältigen. So auch gestern.
 Der Tag war recht schön. Es schien zwar nicht die Sonne aber die Stimmung war irgendwie gut. Also beschloss ich heute etwas mehr als 10 Minuten Barfuß zu laufen. Ich konnte es kaum erwarten meine Schlepperle aus zu ziehen und den Boden unter meinen Füßen zu spüren. Leider war der Boden nass und zu dem auch kalt. Diese Kombination war, wie ich schnell feststellen musste, nicht sehr gut für meine Füße. Ich hatte geplant so ca. 20-30 Minuten Barfuß zu laufen. Doch nach einer viertel Stunde rauer, kalter und nasser Asphalt, merkte ich wie mein Fußballen anfing zu schmerzen. Verdammt, dachte ich, das darf jetzt nicht war sein. Es war zum Schluss so unangenehm das ich auf der Wiese weiter gelaufen bin. Da meine Füße dreckig waren, wollte ich es bis zum Auto schaffen, damit ich sie noch säubern konnte bevor ich meine Schlepperle wieder anziehen kann. In Gedanken schimpfte ich mit mir selber. Diese Aktion war wirklich dumm. Unter meinem Ballen fing eine Blase an sich zu entwickeln. Sehr ärgerlich und schmerzhaft.
Zuhause wusch ich mir erst einmal meine Füße und cremte sie ordentlich ein. Dann machte ich mich erst einmal schlau, was ich gegen diese Blase unternehmen kann.
Letztendlich hab ich mir aus der Apotheke das Homöopathische Mittel Apis D6 geholt (auch gut gegen Bienenstiche) und hab Teebaumöl auf die Blase getupft. Das hat ganz gut geholfen. Die Blase ist nicht größer geworden und schmerzt auch nicht mehr. Heute werde ich meine Füße ein bisschen schonen und nur in Minimalschuhen rumlaufen.
Das nächste mal muss ich einfach wieder vernünftiger sein. Meine Füße haben mir ganz deutlich gezeigt das sie noch viel Zeit brauchen, sich daran zu gewöhnen, um längere Strecken Barfuß zu laufen.